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Wissenswertes |
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1. Natürlich gesund mit chinesischen Tees
Tee - Chinas "Nationalgetränk"
Vom Teegarten bis in die Teetasse
Die frisch eingeholte Tee-Ernte wird gleich weiterverarbeitet. Die Methode der Teeverarbeitung ist mehrere 1000 Jahre alt und wurde in China entwickelt.
Die Teeverarbeitung beginnt mit dem Pflücken. Nach dem Pflücken lässt man die grünen Blätter ein paar Stunden welken. Dabei verlieren sie 30% ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig für die weiteren Arbeitsgänge.
Schwarzer, grüner und auch Oolong Tee entstehen aus denselben Blättern. Erst nach dem Welkvorgang ist die Weiterverarbeitung unterschiedlich. Schwarzer Tee wird fermentiert.
Was bedeutet nun Fermentation?
Die Fermentierung ist ein natürlicher Vorgang, bei dem die Teeblätter nach dem Pflücken gerollt werden. Dieses Rollen verletzt die Oberfläche der Teeblätter und löst dadurch eine chemische Reaktion aus bei der sich die Teeblätter durch Oxidation mit Sauerstoff verfärben. Außerdem führt diese chemische Reaktion zu einer Zersetzung und Veränderung verschiedene Inhaltsstoffe. Die Gerbstoffe beispielsweise werden in verschiedene Aromastoffe umgewandelt. So ändert sich der Gehalt vieler Substanzen (Vitamin C und Calzium nehmen ab) und neue Stoffe (z.B. Aromen) entstehen.
Bei der Herstellung von Grüntees wird diese Fermentation durch kurzes Erhitzen oder Dämpfen nach dem Welken verhindert. Durch das Unterbinden der Fermentierung bleiben dem Grüntee viele wichtige Inhaltsstoffe erhalten. Er gilt deshalb als gesünder als der fermentierte Schwarze Tee.
Bei der Herstellung von halbfermentiertem Tees lässt man die Fermentation zunächst anlaufen, unterbricht sie aber dann mitten im Vorgang durch Erhitzen oder Dämpfen. Die Art, wie und vor allem zu welchem Zeitpunkt diese Unterbrechung stattfindet, hat einen wesentlichen Einfluss auf die Teequalität. Zu den halbfermentierten Tees gehört die Gruppe des Oolong Tees.
Paradies der chinesischen Teesorten
In China heißt der Tee "Cha" und wenn es um "Cha" geht, hat man sich im Reich der Mitte schon immer jede Menge einfallen lassen. Hier wurde alles, was mit den grünen Blättern machbar war, ausprobiert. Hier wurden sie gerollt, geröstet, fermentiert, zu Ziegeln gepresst, zu Pulver gemahlen, zu kleinen Kügelchen gedreht und sogar zu Blütenformen zusammengebunden.
Hunderte von Sorten und die großen Teefamilien wie schwarze, grüne, halbfermentierte und weiße Tees sind das Ergebnis des unerschöpflichen Erfindungsreichtums der Chinesen.
China ist insbesondere in Sachen grüner Tee das Land der Superlative Die genaue Zahl der Sorten hat niemand ermitteln können. In der Literatur ist von mehreren Hundert und sogar einmal von 8000 die Rede.
Die Teezubereitung
Um guten Tee zu machen, muss besonderes Augenmerk auf Wasserqualität, Wassertemperatur, die Menge der Teeblätter und die Art des Teetopfes gelegt werden. Weiches Wasser ist besonders geeignet. Die richtige Wassertemperatur ist von Tee zu Tee verschieden. Für alle schwarzen Tees und Oolong Tee Sorten nahe dem Siedepunkt (100 C).
Für den Grüntee sollte die Temperatur bei 90 Grad oder darunter liegen. Zwischen 11 und 13 Gramm grünen Tee (entsprechen 4 Teelöffel) auf einen Liter heisses Wasser ergeben in der Regel einen wohlschmeckenden Tee oder 1 Teelöffel in eine Teetasse.
Grüner Tee, auch alle unsere DMC-Teespezialitäten, können drei- bis viermal aufgegossen werden. Also: Die Teeblätter nicht gleich in den Abfall werfen, sondern aufheben. So wird sogar eine im höheren Preisniveau angesiedelte exzellente Qualität erschwinglich für den Alltag.
Tee und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Die Harmonie von Yin und Yang
Die Entwicklung der Teeherstellung und -zubereitung begleitet die chinesische Kultur von Beginn an. Der Teeaufguss als Genussmittel gehört zur taoistischen und buddhistischen Philosophie. So ist es nicht verwunderlich, dass der Tee sowohl in der Kultur als auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einen hohen Stellenwert einnimmt.
Die beiden Seiten des Dao, die grundlegenden Aspekte aller Dinge, werden Yin und Yang genannt. Yin und Yang symbolisieren die zwei gegensätzlichen Aspekte einer Einheit, aus denen das ganze Universum, uns eingeschlossen, besteht.
Die Yin- und Yang- Kräfte hängen voneinander ab, existieren nicht einzeln, sondern immer nur im Zusammenhang.
Ist ein Teil des Gleichgewichtes gestört, so ist der andere geneigt, das Ungleichgewicht zu beseitigen. Je nach Dauer und Stärke der Disharmonie, kann dies zu einer allgemeinen Schwächung des Gesamtzustandes führen. Das häufige Auftreten der aufgeführten Symptom- Kombination kann z.B. auf einen Yang-Mangel oder ein Yang-Überfluss hinweisen.
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Symptome für zu viel Yang
starke Abneigung gegen Hitze und
Wärme
rote und warme Wangen
bitterer Mundgeschmack
trockener Mund mit wenig Speichel
Durst
Vorliebe für kalte Getränke
wenig Urin, der eine deutlich gelbe
Farbe aufweist
wenig und harter Stuhlgang
Unruhe
schlechter und unruhiger Schlaf mit
unangenehmen Träumen
häufige Entzündungen in der
oberen Körperhälfte (Halsweh,
Zahnfleischentzündungen,...)
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Symptome für zu wenig Yang
Abneigung gegen Kälte, häufiges
Frieren oder sich kalt fühlen trotz
normaler Umgebungstemperatur
weiße, blasse Wangen
kein Geschmack im Mund
Appetitlosigkeit
Überproduktion wässrigen Speichels
Vorliebe für warme Getränke
Ausscheidung von großen Mengen
farblosen Urins
"schwindeliger Kopf"
häufige Müdigkeit mit ständigem
Schlafbedürfnis
Bewegungsunlust
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Das häufige Auftreten der aufgeführten Symptom-Kombinationen kann z.B. auf einen Yang-Mangel oder Yang-Übermaß hinweisen.
(Quelle: Runjin Wu & Dr. Erika Alice Haase: "Die Heilkraft der chinesischen Tees", 1. Auflage: 1999)
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Die fünf Wandlungsphasen
Nach der TCM haben die inneren Organe ihre Grundlage einerseits in der Yin und Yang-Theorie, anderseits in der Lehre von den fünf Wandlungsphasen bzw. Fünf-Elemente.
In der TCM werden die Organ-Paare zugeteilt, die jeweils aus einem Yin- und einem Yang-Organ bestehen. Jedes Paar wird durch eines der Fünf-Wandlungsphasen, bzw. Fünf-Elemente, nämlich Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser, dominiert.
Außerdem steht nach dieser Lehre jedes der fünf Organ-Paare mit bestimmten Körperteilen und grundlegenden Dingen wie Klima, Jahreszeit, Farbe, Geschmacksrichtung usw.. in Zusammenhang, die ihrerseits die Funktionsweise der Organe widerspiegeln und beeinflussen. Diese Zuordnungen werden in der TCM sowohl zur Erstellung einer Diagnose, als auch zu Zwecken der Behandlung mit Erfolg eingesetzt.
Ansatzpunkte für die Auswahl des geeigneten Tees
Erster Ansatzpunkt:
Den Yin und Yang Zustand beachten
Je nachdem wählen Sie einen Tee, der den entsprechenden Aspekt vorweist.
Ein Yang-Tee wird bei Yang-Energiemangel das Defizit wieder aufbauen.
Ein Yin-Tee wird bei einem Zuviel an Yang das schlechte übermäßige
Feuer reduzieren.
Zweiter Ansatzpunkt:
Geschmack und Aroma müssen stimmen
Geschmack und Aroma unterstützen einen harmonischen Teegenuss und sind wichtig für die dabei herrschende Atmosphäre. Ideal ist es, verschiedene Tees vor einem größeren Einkauf zu testen.
Dritter Ansatzpunkt:
Die Veränderung der Symptome beachten
Wer Tee aus gesundheitlichen Gründen trinkt, muss sich genau beobachten und Veränderungen registrieren. Verbessert sich das Wohlbefinden und der Gesundheitszustand nach dem Teegenuss, war die Teewahl richtig. Verstärken sich dagegen die negativen Symptome, überprüfen Sie unbedingt noch mal Ihre Wahl.
Natürlich gesund mit Chinatees
Lt. Theorie der TCM wirken Chinatees positiv auf Yin und Yang, auf das Wechselspiel der universalen Kräfte in unserem Körper. Hochwertiger Tee aus China vermittelt den Menschen positive Schwingungen, stärkt Ihr Qi und hilft Ihnen so, innere Ruhe, Gelassenheit, und somit letztendlich auch eine ausgewogene Gesundheit wiederzufinden.
Die Hauptbestandteile des Grüntees sind Gerbstoffe (Polyphenole). Koffein und ätherische Öle. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gehören in kleinen Mengen zum Wirkstoffumfang der grünen Blätter. All diese Substanzen tragen zum einzigartigen Aroma der jeweiligen Teesorte bei und entfalten dazu mit jedem Schluck eine sanfte Heilwirkung.
Grüner Tee ist gesünder als schwarzer Tee, da die Fermentation der Schwarztee-Herstellung die wertvollsten Inhaltsstoffe zerstört. Nicht nur die empfindlichen Vitamine werden dadurch weitgehend zerstört, auch der Gerbstoff, der unter anderem für die Krebsvorbeugende Wirkung verantwortlich ist, geht verloren. Kurzum: Der Grüntee ist ein echtes, unverfälschtes Naturprodukt, der Schwarztee hingegen ist eher ein Genussmittel mit wenig heilender oder krankheitsvorbeugende Wirkung.
Darüber hinaus ist das Koffein im Grüntee viel milder in seiner Wirkung und daher besser verträglich als das aufputschende Koffein im Kaffee. Das liegt daran, dass das Koffein im Teeblatt an Gerbstoffe gebunden ist und daher nur langsam in den Blutkreislauf abgegeben wird. Die Folge ist eine mild anregende Wirkung, eine wohltuende Mischung aus Wachsein und geistiger Entspannung. Das Koffein des Kaffees dagegen wird sofort aufgenommen, so dass nach dem Genuß einer Tasse Kaffee der Koffeingehalt im Blut schlagartig in die Höhe schießt, um dann ziemlich rasch wieder abzusinken.
Da das Koffein des Grüntees nicht schon im Magen, sondern größtenteils erst im Darm aufgenommen wird, ist Grüntee auch wesentlich magenfreundlicher als Schwarztee oder Kaffee. Aus diesem Grund sagt man: "Tee regt an, aber nicht auf" - ein Spruch, der allerdings auch eher auf den Grüntee als auf den schwarzen Tee zutrifft.
Die Liste der medizinischen Wirkungen, die Wissenschaft dem Grüntee zuschreibt, ist lang. In einer japanischen Arbeit wird behauptet, dass der grüne Aufguss vorbeugend gegen 61 Erkrankungen wirkt und 21 Gebrechen sogar heilen kann. In China nutzt man seit über 1000 Jahren seine Heilkraft für die Behandlung von Schlaflosigkeit, Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen, unscharfem Sehen, Durchfall usw.
Trotz der hervorragenden gesundheitlichen Wirkungen, die dem Grüntee bescheinigt werden, sollte man sich von übertriebenen Hoffnungen frei machen. Realistischer ist es, davon auszugehen, dass Grüntee ein sanftes Naturheilmittel, und kein Wundermittel ist.
Neben reinem Grüntee gibt es in China heute viele Teemischungen, die fertig zusammengestellt und in Teebeuteln aufbereitet und verpackt in den Handel kommen. Die Zusammensetzung besteht meist aus Grüntee und einigen chinesischen Kräuter, oder auch ohne Grüntee, nur Kräutermischung. Diese Teemischungen können als Unterstützung gegen die meisten Zivilisationskrankheiten gezielt eingesetzt werden.
Wir haben viele begeisterte Kunden, die uns berichten, dass unsere DMC-Teespezialitäten ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden wesentlich verbessert haben.
Unser Kräutertee-Spezialitäten sollten Sie mit fast kochendem Wasser aufgießen, und nicht wie losen Grüntee bei niedriger Temperatur, da Grüntee nur ein Bestandteil unserer Kräutertees ist. Manche Kräutertees enthalten sogar gar keinen Grüntee. Achten Sie hierbei bitte auf unsere Beschreibung, auf denen für jede Teespezialität die ideale Aufbrühtemperatur angegeben ist. Schütten Sie bitte niemals bei unseren Tees den ersten Aufguss weg, da unsere Teespezialitäten auf Rückstände kontrolliert wurden und als rückstandsfrei eingestuft sind. Sie können unsere Tees vom ersten Aufguss, der die meiste gesundheitsfördernde Wirkung enthält, bis zum letzten Aufguss genießen.
Tee-Zitat: Tee ist wie eine Rose, zum Blühen gebracht, ohne Dornen, schenkt Ihnen unendliche Freude.
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